Executive Coaching in der Schweiz: Preise, Ablauf und wer bezahlt

Executive Coaching kostet in der Schweiz zwischen CHF 180 und CHF 600 pro Stunde. Der Preis richtet sich nach der Führungsebene, nicht nach der Methode.

  • Team- und Nachwuchsführung: CHF 180 bis 280 pro Stunde
  • Senior Management: CHF 250 bis 400 pro Stunde
  • Geschäftsleitung und C-Level: CHF 350 bis 600 und mehr pro Stunde
  • Komplettes Mandat (6 bis 10 Sitzungen über 4 bis 8 Monate): CHF 3'000 bis 12'000, auf C-Level bis CHF 25'000
  • Wer bezahlt: in der Mehrheit der Fälle der Arbeitgeber, und das ist steuerlich der günstigere Weg

Der Rest dieses Artikels erklärt, wie diese Bänder zustande kommen, was der Unterschied zwischen einem Mandat und einer Einzelsitzung ist und warum die Frage nach dem Rechnungsempfänger mehr Geld bewegt als das Verhandeln des Stundensatzes.

Was ist Executive Coaching und wen adressiert es?

Executive Coaching bezeichnet die eins-zu-eins Begleitung von Personen mit Führungsverantwortung durch einen externen Coach. Es adressiert Rollenfragen, Entscheidungsqualität, Konflikte im Führungsteam und Übergänge in eine grössere Verantwortung. Das unterscheidet es von Life Coaching, das an privaten Zielen arbeitet, und von Unternehmensberatung, die Lösungen liefert statt sie zu erarbeiten.

Die Abgrenzung zählt, weil sie den Preis erklärt. Ein Executive Coach arbeitet mit Personen, deren Entscheidungen Budgets, Teams und Termine binden. Der Stundensatz spiegelt die Tragweite dieser Entscheidungen, nicht den Aufwand pro Sitzung.

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Wo verläuft die Grenze zur Therapie?

Coaching arbeitet an Verhalten, Rollen und Entscheidungen im beruflichen Kontext. Eine diagnostizierte Erschöpfungsdepression, eine Angststörung oder eine akute Krise gehören zu einer Ärztin oder einem Psychotherapeuten. Die Schweizer Grundversicherung deckt den medizinischen Weg, nicht Coaching.

Diese Grenze ist im Executive-Kontext besonders relevant. Belastungssymptome tauchen bei Führungskräften oft zuerst als Leistungsthema auf. Ein seriöser Coach spricht das an und verweist weiter, statt das Mandat zu verlängern.

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Was unterscheidet Executive Coaching von Beratung und Mentoring?

Executive Coaching unterscheidet sich von Beratung und Mentoring durch die Frage, wer die Antwort liefert. Der Unterschied ist nicht akademisch: Er entscheidet, welches Format du einkaufst und was es kosten darf.

  • Coaching: Der Coach stellt Fragen und strukturiert den Denkprozess. Die Lösung kommt von der Führungskraft. Bezahlt wird Prozesskompetenz.
  • Beratung: Die Beraterin analysiert und liefert eine Empfehlung. Bezahlt wird Fachwissen und Verantwortung für den Inhalt.
  • Mentoring: Eine erfahrenere Person aus derselben Branche gibt den eigenen Erfahrungsweg weiter. Bezahlt wird oft gar nichts, weil Mentoring in der Schweiz häufig innerhalb von Verbänden und Firmen stattfindet.

Die Verwechslung ist teuer. Wer ein Strukturproblem hat, etwa unklare Verantwortlichkeiten zwischen zwei Bereichen, kauft mit einem Coaching-Mandat die falsche Leistung. Kein Coaching der Welt löst eine Aufbauorganisation, die zwei Personen dieselbe Entscheidung zuweist.

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Was kostet Executive Coaching in der Schweiz pro Stunde?

Executive Coaching kostet in der Schweiz pro Stunde zwischen CHF 180 und CHF 600. Die Spanne ist so breit, weil drei Faktoren gleichzeitig wirken: die Führungsebene der zu coachenden Person, die Erfahrung des Coaches und die Frage, ob eine einzelne Sitzung oder ein ganzes Mandat gebucht wird.

Die Marktbänder nach Ebene sehen so aus:

  • Team- und Nachwuchsführung: CHF 180 bis 280 pro Stunde. Erste Führungsrolle, Teamgrösse bis etwa zwölf Personen, klassische Themen sind Delegation und Feedback.
  • Senior Management: CHF 250 bis 400 pro Stunde. Bereichsverantwortung, Führung von Führungskräften, Themen sind Priorisierung und laterale Konflikte.
  • Geschäftsleitung und C-Level: CHF 350 bis 600 und mehr pro Stunde. Verantwortung gegenüber Verwaltungsrat und Eigentümern, Themen sind Nachfolge, Strategieumsetzung und Rollenwechsel.

Diese Bänder gelten für den Deutschschweizer Wirtschaftsraum. In Zürich, Zug und Genf liegen die Sätze am oberen Rand, in ländlichen Kantonen tiefer. Das ist kein Qualitätsunterschied, sondern ein Standortpreis.

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Warum sind Einzelsitzungen teurer als Mandate?

Eine gebuchte Einzelsitzung kostet pro Stunde regelmässig 15 bis 30 Prozent mehr als dieselbe Stunde innerhalb eines Mandats. Der Grund ist Planbarkeit. Ein Coach mit sechs zugesicherten Terminen kalkuliert anders als einer, der eine Lücke füllt.

Für dich als Buchende heisst das: Wenn du ohnehin mehr als drei Sitzungen erwartest, ist das Mandat günstiger. Wenn du unsicher bist, ob die Chemie passt, ist die teurere Einzelsitzung die günstigere Entscheidung.

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Was kostet ein komplettes Führungskräfte-Coaching-Mandat?

Ein komplettes Führungskräfte-Coaching-Mandat kostet in der Schweiz zwischen CHF 3'000 und CHF 12'000. Ein Mandat auf Geschäftsleitungsebene erreicht CHF 15'000 bis 25'000.

Ein typisches Mandat umfasst:

  • Ein Standortgespräch von 60 bis 90 Minuten, oft ohne Verrechnung
  • Sechs bis zehn Sitzungen von je 60 bis 90 Minuten
  • Einen Zeitraum von vier bis acht Monaten, also etwa alle drei bis vier Wochen eine Sitzung
  • Kurze Zwischenkontakte per Nachricht oder Telefon
  • Ein Abschlussgespräch mit Standortbestimmung

Rechne die Zahlen selbst nach: Acht Sitzungen à 90 Minuten auf Senior-Level ergeben zwölf Stunden. Bei CHF 320 pro Stunde sind das CHF 3'840. Wer eine Offerte über CHF 9'000 für dasselbe Volumen erhält, kauft entweder mehr Leistung oder zahlt einen Markenaufschlag.

Was ist im Preis oft nicht enthalten?

Drei Positionen tauchen regelmässig als Zusatz auf und gehören vor der Unterschrift geklärt:

  • Diagnostik und Persönlichkeitsinstrumente: CHF 200 bis 900 pro eingesetztes Verfahren, inklusive Auswertungsgespräch
  • Reisezeit und Spesen bei Präsenzterminen ausserhalb des Coach-Standorts, häufig zum halben Stundensatz
  • MwSt: 8,1 Prozent, sofern der Coach mehrwertsteuerpflichtig ist

Die Mehrwertsteuerpflicht beginnt bei CHF 100'000 Jahresumsatz weltweit. Ein etablierter Executive Coach liegt praktisch immer darüber. Für dein Unternehmen ist das kein Nachteil: Als steuerpflichtige Firma ziehst du die Mehrwertsteuer als Vorsteuer wieder ab. Für eine Privatperson bleibt sie eine echte Zusatzbelastung von 8,1 Prozent.

Wer bezahlt das Coaching: die Führungskraft oder das Unternehmen?

In der Mehrheit der Schweizer Mandate bezahlt der Arbeitgeber. Das ist nicht nur eine Frage der Grosszügigkeit, sondern eine Rechenaufgabe mit einem eindeutigen Ergebnis.

Es gibt genau drei Wege, ein Executive Coaching zu bezahlen, und sie unterscheiden sich steuerlich deutlich:

  • Weg 1: Die Führungskraft zahlt privat. Die Rechnung lautet auf die Privatperson. Sie kann die Kosten als berufsorientierte Aus- und Weiterbildungskosten in der Steuererklärung geltend machen, nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstabe j des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer bis zu einem Höchstbetrag. Der gesetzliche Grundbetrag liegt bei CHF 12'000 pro Person und Steuerperiode und wird für die kalte Progression periodisch angepasst; den aktuellen Wert bestätigt die Eidgenössische Steuerverwaltung. Die kantonalen Höchstbeträge weichen ab. Bezahlt wird aus bereits versteuertem Einkommen, der Abzug holt nur einen Teil zurück.
  • Weg 2: Der Arbeitgeber zahlt, Rechnung lautet auf die Führungskraft. Die Vergütung ist nach Artikel 17 Absatz 1bis des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer nicht bruttolohnrelevant. Sie zählt also nicht als steuerbarer Lohn. Der Arbeitgeber deklariert sie im Lohnausweis, aber eben nicht als Lohnbestandteil.
  • Weg 3: Der Arbeitgeber zahlt, Rechnung lautet auf das Unternehmen. Die übernommenen Kosten müssen im Lohnausweis gar nicht bescheinigt werden. Das Unternehmen zieht sie als geschäftsmässig begründeten Aufwand ab, nach Artikel 27 Absatz 2 Buchstabe e beziehungsweise Artikel 59 Absatz 1 Buchstabe e desselben Gesetzes.

Weg 3 ist administrativ der schlankeste und für beide Seiten der sauberste. Die Wirkung ist erheblich: Dieselbe Coaching-Rechnung über CHF 8'000 belastet ein Unternehmen nach Steuern spürbar weniger als eine Privatperson, die sie aus dem Nettolohn bezahlt.

Was heisst das für die Verhandlung?

Zwei praktische Konsequenzen:

  • Wenn du als Führungskraft ein Coaching willst, verhandle zuerst über den Rechnungsempfänger, nicht über den Stundensatz. Der Hebel ist grösser.
  • Wenn du als HR-Verantwortliche ein Budget aufsetzt, lass die Rechnung auf das Unternehmen ausstellen. Das spart die Deklaration im Lohnausweis und jede Diskussion über Lohnbestandteile.

Ein Hinweis zur Sorgfalt: Steuerliche Behandlung hängt vom Einzelfall und vom Kanton ab. Die Regeln oben sind die Bundesregeln. Kläre grössere Mandate mit deiner Treuhandstelle.

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Was kostet Coaching für ein Unternehmen mit mehreren Führungskräften?

Für ein Unternehmen, das mehrere Führungskräfte gleichzeitig begleiten lässt, verschiebt sich die Rechnung von Stundensätzen zu Programmkosten. Drei Modelle sind im Schweizer Markt üblich:

  • Parallele Einzelmandate: Jede Führungskraft erhält ein eigenes Mandat, teils bei verschiedenen Coaches. Fünf Mandate à CHF 6'000 ergeben CHF 30'000. Teuer, aber inhaltlich am schärfsten, weil jede Person ihr eigenes Thema bearbeitet.
  • Coaching-Pool mit Kontingent: Das Unternehmen kauft ein Stundenkontingent, aus dem sich die Führungskräfte bedienen. Übliche Rabatte liegen bei 10 bis 20 Prozent gegenüber dem Einzelsatz. Der Vorteil ist Planbarkeit, das Risiko ist ein nicht ausgeschöpftes Kontingent.
  • Gruppen- oder Peer-Format: Vier bis sechs Führungskräfte arbeiten moderiert an vergleichbaren Themen. Pro Person deutlich günstiger, oft CHF 150 bis 300 pro Person und Sitzung. Weniger Tiefe, dafür ein Nebeneffekt, den Einzelmandate nicht liefern: Die Teilnehmenden bauen ein internes Vertrauensnetz auf.

Die Wahl folgt der Zielsetzung. Geht es um eine konkrete Nachfolgeplanung, sind Einzelmandate richtig. Geht es um eine gemeinsame Führungssprache nach einer Reorganisation, liefert das Gruppenformat mehr pro Franken.

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Wie läuft ein Executive-Coaching-Mandat konkret ab?

Ein Executive-Coaching-Mandat läuft in vier Phasen ab, und die erste entscheidet über den Rest.

Phase 1: Standortgespräch und Passung

Ein bis zwei Gespräche von je 30 bis 60 Minuten, meist ohne Verrechnung. Geklärt werden das Anliegen, die Erwartungen und die Frage, ob die Chemie trägt. Wenn du nach diesem Gespräch zögerst, sprich mit einem zweiten Coach. Ein Mandat mit schlechter Passung ist teurer als zwei Erstgespräche.

Phase 2: Zielvereinbarung, oft im Dreieck

Bei arbeitgeberfinanzierten Mandaten sitzen drei Parteien am Tisch: die Führungskraft, der Coach und die Auftraggeberseite aus HR oder Linie. Vereinbart werden Ziele, Dauer und Budget. Vereinbart werden muss auch, was berichtet wird. Standard in der Schweiz ist, dass die Auftraggeberseite Fortschritt auf Zielebene erfährt, nie Gesprächsinhalte.

Phase 3: Die Sitzungen

Sechs bis zehn Termine im Rhythmus von drei bis vier Wochen. Der Abstand ist Absicht: Zwischen den Sitzungen wird im Alltag ausprobiert. Ein wöchentlicher Takt erzeugt Aktivität, aber wenig Veränderung.

Phase 4: Abschluss und Transfer

Standortbestimmung gegen die vereinbarten Ziele, dazu die Frage, was ohne Coach weiterläuft. Seriöse Mandate enden mit einem Datum, nicht mit einem Auslaufen.

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Wie misst du den Erfolg eines Executive-Coaching-Mandats?

Den Erfolg eines Executive-Coaching-Mandats misst du an vorher festgelegten Verhaltensindikatoren, nicht an Zufriedenheit. Zufriedenheit steigt fast immer, weil regelmässige Aufmerksamkeit angenehm ist. Sie sagt wenig über Wirkung.

Brauchbare Indikatoren werden in Phase 2 vereinbart und sind beobachtbar:

  • Entscheidungsdurchlaufzeit: Wie lange liegt eine Entscheidung, die bei dieser Führungskraft anhängig ist? Messbar vorher und nachher.
  • Delegationsquote: Anteil der Aufgaben, die nicht mehr über den Schreibtisch der Führungskraft laufen.
  • Fluktuation im direkt geführten Team über zwölf Monate, verglichen mit dem Vorjahr.
  • Rückmeldungen aus dem Umfeld: eine kurze strukturierte Befragung von drei bis fünf Personen zu Beginn und zum Abschluss.

Zwei Warnhinweise zur Messung. Erstens braucht Verhaltensänderung Zeit: Ein Zwölf-Monats-Wert ist aussagekräftig, ein Vier-Wochen-Wert ist Rauschen. Zweitens ist die Zuordnung schwierig, weil in denselben Monaten auch Marktlage, Reorganisationen und Teamwechsel wirken. Seriöse Anbieter versprechen deshalb keine harte Renditezahl.

Was du stattdessen verlangen kannst: eine schriftliche Zielvereinbarung mit zwei bis drei beobachtbaren Indikatoren und ein Abschlussgespräch, das ehrlich gegen diese Indikatoren bilanziert.

Woran erkennst du einen guten Executive Coach in der Schweiz?

Ein guter Executive Coach lässt sich an vier überprüfbaren Merkmalen erkennen, und keines davon ist ein Titel auf der Website.

  • Referenzen auf deiner Ebene. Jemand, der Teamleitende begleitet, arbeitet anders als jemand, der Geschäftsleitungen begleitet. Frag nach anonymisierten Mandaten auf vergleichbarer Stufe.
  • Ein benanntes Vorgehen. Der Coach kann erklären, wie er arbeitet, und zwar in einem Satz ohne Fachjargon. Wer nur Methodennamen aufzählt, hat meist keines.
  • Eine klare Vertraulichkeitsregel. Wer bekommt was zu hören, wenn die Firma bezahlt? Ein guter Coach hat die Antwort schriftlich, bevor du fragst.
  • Ein Nein im Repertoire. Er sagt dir, wann Coaching das falsche Instrument ist, etwa bei einem ungelösten Strukturproblem oder bei einer Belastung, die medizinisch abgeklärt gehört.

Anerkannte Zertifizierungen sind ein Hygienefaktor, kein Auswahlkriterium. Sie belegen eine absolvierte Ausbildung, nicht die Passung zu deiner Situation.

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Welche Fragen stellst du im Erstgespräch?

Vier Fragen filtern zuverlässig:

  • "Welches Anliegen auf meiner Ebene haben Sie zuletzt begleitet, und was war das Ergebnis?"
  • "Was berichten Sie meinem Arbeitgeber, und was nicht?"
  • "Wie viele Sitzungen halten Sie für angemessen, und woran merken wir, dass wir fertig sind?"
  • "Wann würden Sie mir von einem Coaching abraten?"

Die letzte Frage ist die aussagekräftigste. Wer darauf keine echte Antwort hat, verkauft Stunden.

Wie buchst du Executive Coaching ohne Beschaffungsprozess?

Der klassische Weg zu einem Executive Coach läuft über ein persönliches Netzwerk oder eine Beratungsfirma. Beides funktioniert, kostet aber Zeit und verengt die Auswahl auf das, was gerade jemand kennt. Bei einem Mandat über CHF 8'000 ist das ein teurer Zufall.

Über das bondigoo Coach-Verzeichnis vergleichst du Schweizer Coaches nach Schwerpunkt, Sprache, Region und Preis, bevor du überhaupt Kontakt aufnimmst. Profile zeigen Arbeitsweise und Konditionen offen. Du siehst die Verfügbarkeit direkt und buchst das Erstgespräch selbst, ohne Terminschlaufe über ein Sekretariat.

Für Unternehmen mit mehreren Führungskräften ist die professionelle Terminplanung der praktische Unterschied. Fünf parallele Mandate bedeuten sonst fünf Kalenderfäden. Über die Plattform laufen sie in einer Struktur, mit sauberen Rechnungen pro Mandat, die deine Buchhaltung direkt verarbeiten kann.

Wenn zwischen zwei Terminen etwas Dringendes ansteht, decken Live Sessions ohne Wartezeit den kurzen Zwischenbedarf ab. Genau dort entscheidet sich in Führungssituationen oft mehr als in der geplanten Sitzung drei Wochen später.

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Was heisst das für Coaches, die auf Executive-Level arbeiten?

Wenn du selbst auf Führungsebene coachst, ist Sichtbarkeit dein Engpass, nicht die Qualifikation. Entscheider suchen heute zuerst online und vergleichen, bevor sie im Netzwerk nachfragen.

Ein Profil mit klarer Positionierung, offenen Konditionen und direkter Buchbarkeit nimmt genau die Reibung heraus, die Mandate verzögert. Das integrierte Kundenmanagement hält parallele Mandate und ihre Historie auseinander, was ab dem dritten gleichzeitigen Mandat den Unterschied macht. So funktioniert bondigoo erklärt den Ablauf im Detail.

Das Wichtigste in Kürze

Executive Coaching in der Schweiz kostet CHF 180 bis 600 pro Stunde, gestaffelt nach Führungsebene. Ein komplettes Mandat liegt bei CHF 3'000 bis 12'000, auf Geschäftsleitungsebene bei CHF 15'000 bis 25'000.

Der grösste Hebel ist nicht der Stundensatz, sondern der Rechnungsempfänger. Zahlt das Unternehmen und lautet die Rechnung auf das Unternehmen, ist der Betrag geschäftsmässig begründeter Aufwand und muss nicht einmal im Lohnausweis erscheinen. Zahlt die Führungskraft privat, kommt das Geld aus versteuertem Einkommen zurück, und der Weiterbildungsabzug holt nur einen Teil davon.

Vergleiche vor der Buchung mindestens zwei Coaches auf deiner Führungsebene. Der Unterschied zwischen einem passenden und einem unpassenden Mandat ist grösser als jeder Preisunterschied.

Executive Coaches in der Schweiz vergleichen oder als Coach jetzt auf bondigoo starten.

FAQ

Was kostet Executive Coaching in der Schweiz pro Stunde?

Executive Coaching kostet in der Schweiz zwischen CHF 180 und CHF 600 pro Stunde, gestaffelt nach Führungsebene. Im bondigoo Coach-Verzeichnis siehst du die Konditionen direkt im Profil und vergleichst vor dem Erstgespräch. Team- und Nachwuchsführung liegt bei CHF 180 bis 280, Senior Management bei CHF 250 bis 400, Geschäftsleitung und C-Level bei CHF 350 bis 600 und mehr. In Zürich, Zug und Genf liegen die Sätze am oberen Rand. Eine ausführliche Marktübersicht findest du in unserem Beitrag zu den Coaching-Preisen in der Schweiz.

Was kostet ein komplettes Coaching für Führungskräfte?

Ein komplettes Mandat kostet in der Schweiz CHF 3'000 bis 12'000, auf Geschäftsleitungsebene CHF 15'000 bis 25'000. Über bondigoo buchst du das Mandat als Paket mit einer Rechnung pro Mandat statt als lose Einzeltermine. Typisch sind sechs bis zehn Sitzungen von 60 bis 90 Minuten über vier bis acht Monate. Wer nur eine Standortbestimmung braucht, fährt mit zwei bis drei Einzelsitzungen günstiger. Der Unterschied zwischen Paket und Stundenlohn macht bei längeren Mandaten 15 bis 30 Prozent aus.

Zahlt der Arbeitgeber das Coaching für Führungskräfte?

In der Mehrheit der Schweizer Mandate zahlt der Arbeitgeber, und das ist steuerlich der günstigere Weg. Für Unternehmen mit mehreren Mandaten hält die professionelle Terminplanung alle Termine und Rechnungen in einer Struktur zusammen. Lautet die Rechnung auf das Unternehmen, sind die Kosten geschäftsmässig begründeter Aufwand und müssen nicht einmal im Lohnausweis bescheinigt werden. Lautet sie auf die Führungskraft und wird vom Arbeitgeber vergütet, ist die Vergütung nicht bruttolohnrelevant. Beide Wege sind besser als eine private Zahlung aus dem Nettolohn.

Kann ich Coaching-Kosten von der Steuer absetzen?

Ja, als Privatperson kannst du berufsorientierte Coaching-Kosten als Aus- und Weiterbildungskosten geltend machen, bis zu einem Höchstbetrag pro Person und Steuerperiode. Coaches, die selbst auf bondigoo arbeiten, behandeln ihre eigene Weiterbildung analog als Geschäftsaufwand. Der gesetzliche Grundbetrag beim Bund liegt bei CHF 12'000 und wird periodisch angepasst, die kantonalen Höchstbeträge weichen ab. Was für selbstständige Coaches sonst noch absetzbar ist, steht im Beitrag zu den Steuern für Coaches in der Schweiz.

Wie viele Sitzungen braucht ein Executive Coaching?

Sechs bis zehn Sitzungen über vier bis acht Monate sind der Schweizer Standard. Über das bondigoo Coach-Verzeichnis vereinbarst du Rhythmus und Umfang direkt mit dem Coach, statt ein Standardpaket zu übernehmen. Der Abstand von drei bis vier Wochen ist Absicht: Zwischen den Terminen wird das neue Verhalten im Alltag erprobt. Ein wöchentlicher Takt erzeugt Aktivität, aber wenig Veränderung. Was Coaching tatsächlich bewirkt, zeigt unser Überblick zur Wirksamkeitsforschung.

Was erfährt mein Arbeitgeber aus dem Coaching?

Der Schweizer Standard ist: Die Auftraggeberseite erfährt Fortschritt auf Zielebene, nie Gesprächsinhalte. Kläre das vor Mandatsbeginn schriftlich; auf bondigoo legst du Rahmen und Konditionen bereits bei der Buchung fest. Bei arbeitgeberfinanzierten Mandaten wird das in einem Dreiergespräch mit Führungskraft, Coach und HR vereinbart. Eine klare Vertraulichkeitsregel ist eines der vier Merkmale, an denen du Qualität im Coaching erkennst.

Wie finde ich einen Executive Coach in der Schweiz?

Über das bondigoo Coach-Verzeichnis vergleichst du Schweizer Coaches nach Schwerpunkt, Sprache, Region und Preis und buchst das Erstgespräch direkt. Das ersetzt die Suche über Netzwerk oder Beratungsfirma, die die Auswahl auf Zufallskontakte verengt. Vergleiche mindestens zwei Coaches auf deiner Führungsebene, bevor du ein Mandat vergibst. Für den Raum Zürich hilft zusätzlich der Guide Business Coach in Zürich finden.